Studien - zum Thema Alter

Tourismus

Segmentierung – der Feind des Guten?

Eine 2015 von der „Adventure Travel Trade Association“ (ATTA) durchgeführte Studie hat aufgezeigt, dass über die Hälfte aller Tour-Operators und Zielgebietsagenturen einen Baustein in ihre Rundreisen aufgenommen haben, der Gaumenfreuden verspricht.  Sie haben schnell begriffen, wie man die Geschichte von Regionen darstellen kann, deren Bewohner dank intensiver Arbeit und Insider-Wissen dem Boden geschmacklich einmalige Produkte abgewinnen. Im Lauf des Berichts wird dann aus einem Nahrungsmittel viel mehr als ein blosses Produkt, nämlich ein Stück Wissenschaft, ein Erfolgsbeweis, Zeuge von Tradition oder Teil einer Legende. Nahrung eröffnet tatsächlich mehrere Dimensionen und Zugang zu vielschichtigen Erklärungen, über das Ökosystem zum Beispiel – oder gar zur Immigration, die heute noch viel Knochenarbeit zu einer Landwirtschaft beiträgt, die sich sonst vom Menschen ziemlich entfernt hat. Aus pädagogischer Perspektive mit leicht militantem Anstrich verbindet sich der kulinarische Tourismus recht gut mit dem Erlebnistourismus. Solche Angebote, die Reisende zu einem neuen Engagement motivieren oder sie in einem bestehenden bestärken, werden oft von sich selbst versorgenden Gemeinschaften lanciert, die sich damit dem Tourismus zuwenden. Das bedeutet keineswegs, dass diese Urlaubsangebote sich vorwiegend an ein junges Publikum richten. Die älteren Generationen sind nämlich alles andere als homogen, und es lassen sich darunter durchaus Kandidaten für diese Art Aufenthalt finden. Vermutlich ist das Verhältnis zwischen Jung und Alt bei den Interessenten etwa ausgeglichen. Man hüte sich vor Marketingmassnahmen, die Senioren ausgrenzen, indem sie diese als undifferenziertes Magma von mehr oder weniger betreuungsheischenden „Alten“ betrachten! .E ist belegt, dass Mobilität und Reisetätigkeit mit zunehmendem Alter abnehmen. Es stimmt also, dass ältere Menschen weniger oft wegfahren, aber die durchschnittliche Aufenthaltsdauer nimmt zu – nicht nur die Vorliebe für Pauschalangebote und Paketlösungen. Dazu kommt, dass ganz abgesehen vom Mobilitätsverhalten die blosse Lebenserwartung aus dem Seniorentourismus ein Wachstumssegment macht.

Wohnen

Wieviel Arbeit kann ich noch leisten? im Garten...

 

Mit Bezug auf die Wohnraumnutzung zeigen Befragungen ein eindeutiges Bild: Die überwiegende Mehrheit der heutigen Rentnergeneration ist mit ihrer Wohnsituation überaus zufrieden und will nach Möglichkeit in der derzeit genutzten Immobilie bleiben. Fast alle tun dies auch, selbst wenn dies mit zunehmendem Lebensalter beschwerlicher werden sollte. Neben dem enger werdenden Finanzierungsgerüst für die gesetzliche Pflegeversicherung ist dies der Hauptgrund dafür, weshalb der Bedarf an Pflegeimmobilien mit großer Wahrscheinlichkeit erheblich überschätzt wird.

Gefragt sind vielmehr solche Leistungen, die einen möglichst langen Verbleib in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Befragungsdaten deuten darauf hin, dass einer hohen individuellen Bedarfseinschätzung allerdings eine nur sehr beschränkte Inanspruchnahme gegenübersteht. Dies deutet auf bislang unerschlossene Marktpotenziale in diesem Bereich hin.

Aktivitäten

Aktiv durch

Senioren-Training

 

Ziel der Studie war es, durch eine gezielte Gleichgewichtsschulung Möglichkeiten für eine Sturzprophylaxe im Alter zu finden. Dazu wurde mit Senioren mit einem Durchschnittalter von ca. 64 Jahren ein zehnwöchiges Interventionsprogramm zur Gleichgewichtsfähigkeit durchgeführt. Zur Leistungsüberprüfung wurden der Dortmunder modifizierte Romberg-Test sowie der Gleichgewichtstest nach Bös und Wydra eingesetzt.Zum Vergleich wurde eine untrainierte Kontrollgruppe getestet. Die Trainingsgruppe beantwortet zusätzlich einen Fragebogen zu Training und Trainingserfolgen. Die Trainingsgruppe verbesserte ihre Gleichgeichtsfähigkeit signifikant. Auch sechs Wochen nach der letzten Trainingseinheit lagen die Testwerte noch deutlich über dem Ausgangsniveau. Die Ergebnisse zeigten, dass auch im Alter im Bereich der Gleichgewichtsfähigkeit durch ein gezieltes Training noch erhebliche Leistungssteigerungen möglich sind.




Linkliste:

  • http://www.hoepflinger.com/fhtop/fhalter1O.html
  • http://www.psychologie.uzh.ch/de/fachrichtungen/geronto/forschung/studien.html
  • http://www.prosenectute.ch/de/dienstleistungen/publikationen/studien/erst-agil-dann-fragil.html
  • http://macau.uni-kiel.de/receive/dissertation_diss_00001919




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